Armut und soziale Ausgrenzung sind Realität im Kanton Luzern. Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich kontinuierlich und zersetzt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Zu tiefe Einkommen bereiten immer mehr Menschen finanzielle Sorgen. Armut und soziale Ausgrenzung sind auch politisch verursacht. Die SP kämpft hier für Fortschritte. Neben verbindlichen Mindestlöhnen verlangt sie deshalb auch die Steuerbefreiung des Existenzminimums und mehr Prämienverbilligung bei der Krankenkasse. Damit niemand von der selbständigen und selbstbestimmten Teilhabe an der Gesellschaft ausgeschlossen bleibt!
Das fordert die SP
• Die Steuerbefreiung des Existenzminimums entlastet
tiefe Einkommen. Die Beseitigung der unfairen Schwelleneffekte
schafft nachhaltige Anreize für den Wiedereintritt
in die Erwerbstätigkeit.
• Die Prämienverbilligung wird als effizientes Mittel gegen
Armut eingesetzt. Einkommensschwache Familien,
Alleinerziehende und Niedrigqualifizierte werden gezielt
und ohne zusätzliche Verwaltungskosten unterstützt.
• Der Kanton Luzern stärkt und bevorzugt den gemeinnützigen
Wohnungsbau und fördert dazu den günstigen
Wohnungsbau. Boden und Wohnungen werden
wirksam vor Spekulation geschützt.
• Sockel-Arbeitslosigkeit wird nicht einfach hingenommen.
Wir streben Vollbeschäftigung an! So lange
die Wirtschaft nicht Arbeit für Alle bietet, so lange muss
der Kanton die fehlende Arbeit ersetzen.
• Damit die Forderung von Eingliederung vor Rente auch
umgesetzt werden kann, müssen grössere Betriebe
und Verwaltungen verpflichtet werden, mindestens ein
Prozent Behinderte anzustellen.
