Ernennung von Max Pfister als Verwaltungsrat der LUKB wirft Fragen auf
08.02.2011
Wer mehr als 50% der Aktien eines Unternehmens besitzt, gehört in den Verwaltungsrat dieses Unternehmens. Der Regierungsrat ist gefordert, eine klare Eignerstrategie vorzulegen. Die SP begrüsst es, dass sich die Luzerner Regierung endlich entschlossen hat, wieder im Verwaltungsrat der LUKB Einsitz zu nehmen. Die Ernennung von Max Pfister, der aus der Luzerner Regierung zurücktritt, erstaunt aber sehr und wirft Fragen auf.
Der Kanton Luzern muss mit einem aktiven Mitglied der Regierung im Verwaltungsrat der LUKB vertreten sein. Nur so sind direkte Kommunikations- und Entscheidungswege einigermassen gewährleistet. Mit der Ernennung von Max Pfister wird dies leider verpasst. Max Pfister wird nach seinem Rücktritt nicht mehr an den Sitzungen des Regierungs- und Kantonsrates vertreten sein. Die Informationen werden also nur indirekt fliessen. Der Einfluss des Regierungsrates als Eigner wird so gleich von Beginn weg wieder geschwächt. Das ist nicht nachvollziehbar. Die SP stellt in einer dringenden Interpellation Fragen zum Vorgehen dieser Ernennung. Die SP fordert vom Regierungsrat, dass er endlich eine Eignerstrategie vorlegt.
SP Kanton Luzern, Luzern, 8. Februar 2011
Weitere Auskünfte:
Felicitas Zopfi, Parteipräsidentin, 079 751 21 34
