Statt wirksame Massnahmen gegen den akuten Mangel an Pflegepersonal zu ergreifen, setzt der Kanton auf eine ungesunde Wettbewerbspolitik und Privatisierungen – zu Lasten der Patientinnen und Patientinnen sowie des Personals. Gesundheit ist das höchste Gut und sie hat ihren entsprechenden Preis. Kurzfristige Einsparungen der Mittel für Prävention führen zu hohen Folgekosten, zu mehr Wettbewerb und weitere Sparmassnahmen zu einer unhaltbaren Zweiklassenmedizin. Vordringlich muss aber das System der Prämienverbilligung ausgebaut werden. Diese Forderung der SP-Initiative «Für faire Prämienverbilligung» ist nach wie vor aktuell. Aus Spargründen verlagerte der Kanton einen Teil der Spitalkosten zu den Krankenkassen. Dadurch bezahlten die Luzernerinnen und Luzerner 30 Millionen mehr an Krankenkassenprämien.
Das will die SP: